Die Cyberpunk 2077-Sammelklage könnte bald vorbei sein

by Paul
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Das Verfahren wurde auf Eis gelegt, während CD Projekt an einem Vergleich arbeitet.

Die fortlaufende Saga von Cyberpunk 2077 ist eine mit großen Höhen und Tiefen. Die lang erwartete PS5- und Xbox Series X-Version wurde auf 2022 verschoben, und obwohl sich der Zustand des Spiels im letzten Jahr dramatisch verbessert hat, ist es immer noch weit davon entfernt, großartig oder gar richtig fertig zu sein. Trotzdem hat sich der Eindruck des Spiels dramatisch gewandelt: Die Steam-Version wurde mit positiven Kritiken überhäuft, und es wurde sogar für zwei Game Awards nominiert. (Von denen es übrigens keinen gewonnen hat.)

Auch an anderen Fronten scheint sich die Lage zu bessern, vor allem in dem Fall, in dem CD Projekt wegen „falscher und/oder irreführender Aussagen“ über die Spielbarkeit von Cyberpunk 2077 auf Konsolen der vorherigen Generation verklagt wurde. In der ersten Klage, die im Dezember 2020 eingereicht wurde, wurde darauf hingewiesen, dass CD Projekt-CEO Adam Kaciński in den Wochen vor der Veröffentlichung gesagt hatte, das Spiel laufe „überraschend gut“ auf PS4- und Xbox One-Konsolen, eine Aussage, die sich als nicht ganz korrekt herausstellte. Die anfänglichen Verkaufszahlen von Cyberpunk 2077 waren sehr gut, aber der Aktienkurs von CD Projekt stürzte in den Wochen nach der Veröffentlichung stark ab. Schuld daran waren Bugs und technische Probleme, die zu Rückerstattungsangeboten von Sony, Microsoft und CD Projekt selbst sowie zur Entfernung des Spiels aus dem PlayStation Store führten. Diese Klage wurde zusammen mit drei anderen im Mai 2021 zu einer Klage zusammengefasst.

Der Rechtsstreit könnte jedoch bald mit einem einigermaßen glücklichen Ende für alle Beteiligten enden. Das Studio gab Anfang dieser Woche bekannt, dass das Verfahren in diesem Fall auf Eis gelegt wurde, weil stattdessen ein Vergleich ausgehandelt wird. Wenn alle Beteiligten eine Einigung erzielen können, wird der Vergleich dem Gericht zur Genehmigung vorgelegt.

Natürlich wies CD Projekt auch darauf hin, dass die Zustimmung zu einem Vergleich nicht bedeutet, dass es irgendetwas einräumt: „Die Aufnahme von Verhandlungen über einen möglichen Vergleich sollte in keiner Weise als Akzeptanz der in den Gerichtsakten der Kläger geäußerten Behauptungen durch das Unternehmen oder Mitglieder des Vorstands ausgelegt werden“, hieß es. Ich nehme an, das ist nur fair.

Wichtiger als die gerichtliche Klärung ist jedoch, dass CD Projekt nicht von Cyberpunk 2077 abrückt. Das nächste große Update wird für das erste Quartal 2022 erwartet, danach werden wir hoffentlich die längst überfälligen DLCs und Erweiterungen sehen.

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