Call of Duty: Modern Warfare 2 Leaker behauptet, dass der DMZ-Modus schon seit Jahren in Arbeit ist

by Diana
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Rezente Tweets des Spielejournalisten Tom Henderson legen nahe, dass der mutmaßliche Call of Duty-Titel für 2022 in irgendeiner Form bereits seit 2018 in Entwicklung ist.

Call of Duty: Vanguard, der 2021 erscheinende Teil der jährlichen Ego-Shooter-Reihe von Activision, hat einen etwas holprigen Start hingelegt, da viele Fans Bedenken über den inhaltslosen Zustand von Vanguard und die wiederaufbereiteten DLC-Inhalte geäußert haben. Modern Warfare 2, der Call of Duty-Titel, der angeblich für 2022 in Arbeit ist, könnte jedoch viele dieser Probleme dank eines Überschusses an Entwicklungszeit aus der Welt schaffen.

In einer Reihe von Tweets erklärte der Spielejournalist und Prognostiker Tom Henderson kürzlich, dass Call of Duty 2022 der erste Titel der Serie sein wird, der einen vollen dreijährigen Entwicklungszyklus hat. Er spekulierte auch, dass der sogenannte DMZ-Modus – ein Spec-Ops-Modus-Ersatz, von dem man annimmt, dass er Anleihen bei Open-World-Taktik-Shootern wie Escape from Tarkov macht – in irgendeiner Form seit Anfang 2018 in Entwicklung ist, was bedeutet, dass mehr als vier Jahre Arbeit dahinter stecken würden, wenn er zusammen mit dem kommenden Titel auf den Markt käme.

Dies könnte eine enorme Verbesserung für die Call of Duty-Reihe darstellen, da ein komplettes und relativ stabiles Spielerlebnis alles ist, was Call of Duty: Vanguard nicht ist, und es könnte das wiederholen, was Modern Warfare 2019 für die öffentliche Wahrnehmung der Reihe getan hat. Der einzige große Vorbehalt, auf den Henderson hinweist, ist jedoch das anhaltende Problem der Qualitätssicherung. Ende 2021 entließ Activision einen beträchtlichen Teil des QA-Teams von Raven Software, was zu heftigen Reaktionen von Mitarbeitern und Spielern gleichermaßen führte.

Die Coronavirus-Pandemie dürfte sich auch für Call of Duty 2022 als Stolperstein erweisen. Sowohl Call of Duty: Black Ops Cold War als auch Call of Duty: Vanguard wurden durch den globalen Ausbruch behindert – ebenso wie die esports-Liga der Franchise – und die Vorteile eines dreijährigen Entwicklungszyklus wurden durch die beispiellose Ausfallzeit möglicherweise zunichte gemacht. Viele in der Call of Duty-Community haben gefordert, dass Activision auf den jährlichen Veröffentlichungsrhythmus der Serie verzichten sollte, aber das scheint kein wahrscheinliches Szenario zu sein.

Moderne Call of Duty-Titel sind riesige Projekte, die die Mitarbeit mehrerer Studios und Hunderter von Mitarbeitern erfordern, und in den meisten Fällen handelt es sich bei Titeln, die nicht den Untertitel Modern Warfare oder Black Ops tragen, um Lückenfüller, die nicht die gleiche Anerkennung finden wie die meisten Spiele mit dem Markennamen Call of Duty. Call of Duty: Vanguard hat sich nicht so gut verkauft wie Call of Duty: Modern Warfare vor zwei Jahren, und es wird interessant sein zu sehen, wie Activision und der Entwickler Infinity Ward im kommenden Jahr zurückschlagen wollen.

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